Die Hochzeitszeitung – eine originelle Erinnerung an den schönsten Tag

Eine wunderbare Erinnerung an einen der schönsten Tage im Leben

Vor einer Hochzeit wollen viele Dinge erledigt sein. Während sich das Brautpaar selber um die meisten Formalitäten kümmert, liegt es an den Trauzeugen, der Familie sowie den engsten Freunden, sich um die Programmgestaltung der Festlichkeit zu kümmern. Besonders beliebt sind hier die Aktivitäten, die auch im Nachhinein noch als wunderbare Erinnerung dienen können. Dafür ist die Erstellung einer Hochzeitszeitung ein besonders schönes Beispiel. Sie kombiniert gleich mehrere Aspekte wie freundschaftliches Engagement, aufgefrischte Erinnerungen oder auch lustige Resümees, über die sich das Brautpaar noch eine lange Zeit freuen soll.
Damit die Hochzeitszeitung ein Erfolg auf der ganzen Linie wird, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Punkte zusammengetragen:

1. Der Erstellungsprozess

Beginnen Sie rechtzeitig mit der Planung der Hochzeitszeitung. Je mehr Zeit der Entstehung gewidmet wird, desto umfangreicher gelingt das wunderbare Erinnerungsstück. Versuchen Sie möglichst viele Verwandte, Freunde und Bekannte des Brautpaares frühzeitig dafür zu gewinnen, einen kleinen Beitrag für die Zeitung zu erstellen. Besonders schön sind beispielsweise Interviews von ehemaligen Lehrern, alten Schulfreunden oder anderen Wegbegleitern der Vergangenheit. Eine vorgegebene Deadline gibt allen Beitragenden klare Rahmenbedingungen. Tragen Sie neben den einzelnen Beiträgen auch einige Fotos, alte Texte oder Kinderbilder des Brautpaares zusammen, um der Zeitung damit später den Feinschliff geben zu können.

2. Die Beitragserstellung

Überlegen Sie sich im Vorfeld ein kleines Konzept für die Beiträge. Beispielsweise könnten einzelne Beitragsgruppen unterschiedliche Inhalte liefern. Interviews zum Brautpaar eigenen sich gut für alte Bekannte. Lustige, schöne oder ein wenig peinliche Erinnerungen können wunderbar in Form von Kurzgeschichten einfließen. Gedichte zu einem witzigen Thema funktionieren ebenfalls sehr gut und Spaß bringen auch Fragen zum Brautpaar, die kleinere Kinder aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis beantworten. Seien Sie kreativ und geben Sie den Beitragenden etwas an die Hand; ein gutes Ergebnis wird mindestens zwei Menschen sehr glücklich machen.

3. Die Herstellung

Nachdem Sie die Zeitung fertiggestellt haben, kann sie in den Druck gehen. Viele Copyshops drucken sehr schnell und günstig und die Zeitung kann häufig auch gleich gebunden werden. Wenn es etwas mehr sein darf, dann können Sie die Fertigstellung auch einer professionellen Druckerei überlassen. Es gibt zahlreiche Unternehmen, die spezielle Angebote für Hochzeitszeitungen bereithalten und natürlich auch mit entsprechender Erfahrung beratend zur Seite stehen. Die Menge der zu druckenden Exemplare orientiert sich in der Regel an der Anzahl der geladenen Gäste. Lassen Sie gegebenenfalls einige Ausgaben mehr drucken, um dem Brautpaar die Möglichkeit zu geben, noch weitere Bekannte damit zu beschenken. Kleiner Tipp: Fertigen Sie für die Nachwelt auch digitale Kopien an.

4. Die Verbreitung

Als Event und um dem Brautpaar ein zusätzliches Geschenk zu machen, können die Exemplare auf der Hochzeit verkauft oder auch versteigert werden. Witzig ist auch die Kombination von beidem. Erst versteigern Sie die ganze Auflage und dann muss der Käufer diese wiederum gewinnbringend weiterverkaufen. Da die meisten Gäste nicht viel Bargeld dabei haben werden und damit etwas Geld für das traute Paar zusammenkommt, könnten Sie Gebotsscheine verteilen, die dann auch später noch eingelöst werden können.
Zum Thema Internet: Sollten Sie die Zeitung auch online zur Verfügung stellen wollen, was entsprechend umgesetzt eine schöne Idee sein kann, vergewissern Sie sich unbedingt, dass alle Beteiligten damit einverstanden sind. Hier lassen sich die einzelnen Artikel zum Beispiel mit musikalischer Untermalung verfeinern und bearbeitete Videobeiträge der Hochzeit könnten das Ganze noch ergänzen.