Vintage Karte - die Kartenfrau

Die Zeit der Hochzeitsvorbereitungen ist einfach einmalig!

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Die Hochzeitspapeterie ist einer der ersten Punkte auf der to-do-Liste, um die Braut und Bräutigam sich bei der Hochzeitsplanung kümmern sollte. Denn schließlich sollen ja alle Gäste erfahren, dass der schönste Tag vor der Tür steht und sich den Hochzeitstag freihalten.

Anika Henkelmann ist freie Grafikerin in Hamburg und gestaltet als „Die Kartenfrau“ alles rund um das Thema Hochzeitspapeterie – vom ersten Konzept über das Design bis hin zum fertigen Druck. Wir hatten das Glück und konnten sie für ein Interview gewinnen.

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Cecile: Hallo Anika, schön dass du mir und den Brautpaaren einige Fragen beantwortest. Fangen wir doch gleich mal mit Dir an: Du bist ja auch verheiratet. Wie sah denn Deine eigene Hochzeitspapeterie aus?

Anika: Hallo! Unser Farbkonzept war flieder und weiß. Die Papeterie war sehr schlicht und edel gehalten – gedruckt wurde alles auf einem schönen weißen Papier mit leichtem Schimmer.

Cecile: Wer steckt denn eigentlich hinter „Die Kartenfrau“?

Anika: Eine Kieler Sprotte (lacht), die es schon von Kindesbeinen an geliebt hat, kreativ zu sein. In Kiel habe ich eine Ausbildung zur Mediengestalterin abgeschlossen, war dann in verschiedenen Werbeagenturen und habe mich dann endlich 2009 selbständig gemacht. Was ich mit keinem Tag bereue! Die Liebe zur Gestaltung von Hochzeitskarten habe ich dann nach zwei Hochzeitskarten-Aufträgen für mich entdeckt.

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Cecile: Welche Produkte können sich Brautpaare von dir gestalten lassen?

Anika: Alles, was gedruckt werden kann: Save the Date-Karten, Einladungskarten, Menükarten, Namenskärtchen, Sitzpläne, Kirchenhefte, Gastgeschenkeanhänger, Dankeskarten und vieles mehr.

Cecile: Wie würdest Du selbst Deinen Stil beschreiben?

Anika: Schwierige Frage… Ich denke, meine Designs sind größtenteils klar und modern. Und ich versuche, die Karten nicht zu sehr zu überladen, um ein elegantes und hochwertiges Gesamterscheinungsbild zu haben.

Cecile: Wie entwickelst Du die Ideen? Mit dem Brautpaar zusammen?

Anika: Sowohl als auch. Einige Kunden kommen ohne spezielle Vorstellungen auf mich zu, andere Brautpaare haben schon sehr konkrete Wünsche, die ich dann so umsetze und gegebenfalls nur noch den einen oder anderen Optimierungsvorschlag anbiete. Es ist übrigens immer wieder spannend zu sehen, wie sich ein Konzept im Laufe des Gesprächs entwickeln kann. Anfangs kommen die Paare oft mit ganz anderen Vorstellungen und am Ende ist es eine ganz andere Richtung geworden. Durch die Paare bekomme ich auf jeden Fall auch immer wieder neue Inspirationen und Impulse. Das macht mir sehr viel Spaß.

Cecile: Was rätst Du Braut und Bräutigam bei der Auswahl der Karten?

Anika: Dass sie sich darin wiederfinden sollten! Und wenn sie auch Menükarten und so weiter planen, sollte man das schon bei der Gestaltung der Einladungskarten mit bedenken. Damit farblich alles zusammenpasst und später auch auf den Tischen perfekt aussieht, Stichwort Roter Faden.

Cecile: Was sind denn absolute No-Go´s bei der Gestaltung?

Anika: Erlaubt ist, was gefällt und Geschmäcker sind total verschieden. Wenn ein Brautpaar zu viele Ideen oder Elemente mit in die Karte aufnehmen möchte, bremse ich schon mal vorsichtig. Dann empfehle ich, lieber ein wenig zurückzuschrauben, damit das Ganze nicht zu überladen wirkt.

Cecile: Viele Männer interessieren sich ja sonst eher weniger für Dekoration. Inwieweit entscheiden denn die Bräutigame bei der Auswahl der passenden Papeterie mit? Hat da eher die Braut die „Hochzeits-Hosen“ an?

Anika: Oftmals ja (lacht). Viele Männer beugen sich ihrem Schicksal, wenn es zum Beispiel um Farben wie pink, lila oder Blümchen-Motive geht. Auf der anderen Seite erlebe ich aber auch häufig, dass beide ihren Teil zum Konzept beitragen, was ich persönlich immer sehr schön finde.

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Cecile: Welche Farben sind trendy? Inwieweit passen sich Farb-Trends der aktuellen Brautmode an?

Anika: Im Norden sind auf jeden Fall maritime Designs und Farben ganz weit vorn. Dunkelblau mit Creme sind sehr beliebt. Aber auch flieder, rot oder grün werden immer wieder gern genommen. Gedruckt wird meistens auf cremefarbenem Papier.

Cecile: Du machst das ja schon eine ganze Weile. Was hat sich verändert in den letzten Jahren?

Anika: Für mein Empfinden gar nicht wirklich viel. Die Kunden lieben es nach wie vor, in Ruhe beraten zu werden und ihre eigenen Ideen mit einfließen lassen zu können. Jede Kartensaison hat jedoch Karten, die besonders beliebt sind. In dieser Saison sind Karten mit Bändchen besonders gefragt sowie Karten im amerikanischen Vintage-Stil.

Cecile: Welche Idee, welches Design hat Dir bisher am besten gefallen?

Anika: Ich habe vor ein paar Jahren ein Logo und die Hochzeitspapeterie für eine Doppelhochzeit erstellt. Die Bräutigame, Zwillinge, haben ihren Frauen unabhängig voneinander einen Antrag unter dem Brandenburger Tor gemacht. Die Geschichte fand ich sehr besonders. Entstanden ist dieses Logo:

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Es gibt so viele schöne Geschichten und Gestaltungsideen, die daraus entstehen. Das ist es, was ich an meiner Arbeit am meisten liebe.

Cecile: Das ist wirklich eine besondere Geschichte! Du bist ja auch oft auf Messen. Und letztes Jahr hattest Du dort ja tatsächlich Promibesuch…

Anika: Ja, die Hochzeitseinladungen von Sven Florijan (Assistent von Olivia Jones, Anmerkung der Red.) und Sebi. Das war ein wirklich tolles Projekt. Kurz darauf folgten noch die Menükarten für Olivia Jones beim Promi Dinner. Wir hatten viel Spaß!

Cecile: Man merkt, wie sehr Du Deine Arbeit liebst. Was gefällt Dir an dem ganzen Gestaltungs-Prozess am besten?

Anika: Das ganze Thema ist einfach schön und die Zusammenarbeit mit den glücklichen Paaren macht mir sehr viel Spaß. Wenn sie am Ende die fertige Karte in der Hand halten und glücklich sind, weiß ich warum ich meinen Job so liebe.

Cecile: Hast Du einen besonderen Tipp für Brautpaare?

Anika: Die Hochzeitsvorbereitungen in vollen Zügen genießen. Diese Zeit ist einmalig und geht so schnell vorüber. Am Tag der Hochzeit einfach loslassen und sich nicht verrückt machen. Wenn etwas nicht so läuft wie geplant, alles nicht zu ernst nehmen. Bei unserer Hochzeit sind auch kleine Pannen passiert, es wurde zum Beispiel das falsche Lied zum Hochzeitstanz gespielt.

Cecile: Anika, vielen Dank für das Interview!

Mehr Informationen zu Die Kartenfrau finden Sie auf www.die-kartenfrau.de
Das Interview mit Anika Henkelmann führte Britta Beckmann www.britta-beckmann.de

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