KoerperbemalungHenna-by-sylv1rob1-fotolia

Körperbemalung Henna

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Körperbemalung hat in vielen Teilen der Welt eine jahrtausendealte Tradition. In Nordafrika zum Beispiel malt man kleine Ornamente – Dreiecke, Kreuze, Rhomben und Fische – auf die Haut der Frau, denn sie sind alle Symbolzeichen der punischen Meeres- und Fruchtbarkeitsgöttin Tanit. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]

Henna im Altertum

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Henna wird nicht nur als Schmuck verwendet, es ist von arabischen Ärzten noch aus dem Altertum überliefert, dass Henna heilende Wirkung hat. Es wurde nicht nur gegen Lepra, Pocken und andere Hautkrankheiten verwendet, sondern auch als Schutz vor dem „Bösen Blick“. Deshalb wurde Henna zu besonderen Anlässen, wie Geburten, Beschneidungen, Hochzeiten und Tod, ritualisiert. Man hat angenommen, dass ein Mensch gerade in dieser Situation besonders den übelwollenden Kräften des „Bösen Blicks“ ausgesetzt sei.
Streng genommen ist diese Tradition Nebengötzerei, da nichts außer Allah das Brautpaar beschützen kann. Dennoch hat sich diese Tradition durchgesetzt.
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Hennafärbung

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Bei der Färbung mit Henna verbindet sich das pulverisierte Hennastrauchblatt nach dem einrühren mit Wasser mit einem eiweißhaltigen Stoff wie Haut, Haaren oder Seide.
Mit Tee, Wein oder Indigo kann man den Farbton etwas variieren von in einem etwas rötlicheren oder dunkleren bis schwarzen Ton.
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Türkischer Junggesellinnenabschied

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Am Abend vor der Hochzeit feiern Freundinnen und weibliche Verwandte der Braut in einem Saal zusammen den Junggesellinnenabschied. An diesem Abend soll viel getanzt und gesungen werden. Allerdings werden sehr viele traurige Lieder gesungen, zur Andacht an die Trennung der Braut von ihrem Elternhaus. Um nicht zu sehen, ob sie weint, trägt die Braut einen roten Schleier über dem Gesicht. Sie sitzt im Kreis von Frauen und soll die Innenflächen ihrer Hände für die Bemalung mit Henna öffnen. Es ist Tradition, dass die Schwiegermutter ihr ein Goldstück schenkt bevore sie bemalt wird. Das Henna wird von einer glücklich verheirateten Frau angerührt, sodass sich ihr Eheglück auf das junge Paar überträgt. Nachdem die Hände der Braut bemalt wurden, werden auch die Gäste mit Henna bemalt und nehmen so am Glück des Paares teil.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][/vc_column][/vc_row][vc_separator type=“dotted“]