Strumpfband werfen

Herkunft und Bedeutung des Brauchs

Das „Strumpfbandwerfen“ ist das männliche Pendant zum Brautstraußwurf. Ursprünglich kommt dieser Brauch aus England. Hier wirft der Bräutigam das Strumpfband der Braut in die Menge der Junggesellen. Demjenigen, der es fängt, steht die nächste Hochzeit bevor, sagt man.

Besonders spannend ist das Abnehmen des Strumpfbandes. In Anwesenheit aller geladenen Gäste schiebt der Bräutigam das Brautkleid Stück für Stück nach oben, was den Gästen einen reizvollen Blick auf das Bein der Braut verschafft. Am Strumpfband angekommen wird es heruntergestreift und in die Menge geworfen.

Variante: Strumpfband versteigern

Eine weitere Variante ist die Versteigerung. Nach jedem weiteren Gebot wird das Kleid ein kleines Stück weiter hochgeschoben. Der Erlös füllt die Hochzeitskasse.