Gesucht - gefunden! Einkaufstipps fürs Traumkleid

Was tun ?

... wenn man bis zur Hochzeit eigentlich noch etwas abnehmen möchte?

Das sollte Sie nicht daran hindern, rechtzeitig Ihr Brautkleid zu kaufen. Auch in diesem Fall gilt: mindestens sechs Monate vor dem großen Tag. Informieren Sie das Personal im Fachgeschäft über Ihre Diätpläne und die gesetzten Ziele. Bei der Wahl des Brautkleides wird es darauf ankommen, einen Style zu nehmen, der sich relativ flexibel anpassen lässt.Denn es wird sich nie genau vorhersagen lassen, wie viel Gewicht Sie letztendlich verlieren und wie (oder an welchen Stellen) sich dies auf Ihre Figur auswirkt. Lassen Sie sich auf jeden Fall beraten und fixieren Sie auch gleich Änderungstermine.

... wenn man sich einfach nicht entscheiden kann?

Irgendwann muss die Entscheidung aber fallen! Und zwar am besten aus dem Bauch heraus. Nochmal drüber zu schlafen und den Rat sämtlicher Freundinnen einzuholen bringt meist nichts. Das Gefühl muss Sie packen, dieses: "Ja, das ist mein Brautkleid! ". Wenn Sie es haben- nicht zögern, sondern zugreifen! Sollten Sie sich unsterblich in zwei Brautkleider verliebt haben und sich nicht zwischen ihnen entscheiden können, dann wägen Sie am besten im Hinblick auf Ihre Feier ab: Welches passt besser zum Stil der Party? Zur Location? Oder Sie wählen dasjenige, das Ihnen den Eindruck von noch größerem Luxus vermittelt. Im Idealfall nehmen Sie beide: eins fürs Standesamt, eins für die Kirche. Oder eins für die Zeremonie, eins für die Party.

... wenn man sein Lieblingskleid als zu sexy für die Kirche empfindet?

Da lässt sich sicher etwas tricksen. Zum Beispiel mit einem Bolero. Für modische Bräute gehört er in der Hochzeitssaison 2012 sowieso unbedingt dazu. Die hübschen Jäckchen gibt es in den verschiedensten Ausführungen und Materialien und lassen sich ganz wunderbar dazu gebrauchen, die Schultern zu bedecken. Eine andere Idee für einen zu tiefen Ausschnitt sind trendige Unterziehleibchen aus hauchzartem, schön verzierten Tüll (ein Trend von Kisui ). Oder Stolen, die es mittlerweile auch in wirk lich praktischen Designs zum Zubinden gibt, so dass sie auch nicht mehr ständig von der Schulter rutschen (zum Beispiel neuvon Fertig-Modelle). Selbst ein langer Schleier hilft beim Verhüllen.

... wenn sich ein Baby ankündigt?

Für schwangere Bräute gibt es wunderschöne Brautkleider, die speziell für sie entworfen sind. Machen Sie nicht den Fehler zu glauben, dass Sie schon noch in ein "normales" Kleid passen werden, nur weil zum Zeitpunkt der Hochzeit die Geburt noch nicht unmittelbar bevorsteht. Und weihen Sie auf jeden Fall ihre Fachverkäuferin ein. Sie werden die Veränderungen ihres Körpers spätestens bei der nächsten Anprobe ohnehin nicht verbergen können- und sei es nur deshalb, weil sich ihre Brustgrößemerklich verändert hat. Schwangerschafts-Brautkleider gehen auf die besondere Körperlichkeit einer Frau in dieser Zeit ein, haben Abnäher an den entscheidenden Stellen und »Wachsen« sozusagen mit. Gibt es beispielsweise in der Kollektion »Bonetti« von IME

... wenn man sich eigentlich erst viel zu spät ums Brautkleid kümmern kann?

Sechs Monate vor dem Hochzeitstermin - oder gar schon früher- wäre der Kauf eines Brautkleides anzuraten. Wer sich später darum kümmert, muss ganz einfach mit Einschränkungen rechnen. Das bedeutet: Je kurzfristiger Sie unterwegs sind, desto wahrscheinlicher wird es, dass Sie mit dem Vorlieb nehmen müssen, was in Ihrer Größe in einem Fachgeschäft aktuell zur Verfügung steht. Viele Anbieter haben nämlich Lieferzeiten von drei und noch mehr Monaten, was bedeutet, dass für Sienicht mehr jedes Modell aufzutreiben sein wird. Sie werden in Ihrer Auswahl also ganz klar eingeschränkt sein - aber sicherlich trotzdem ein Brautkleid für sich finden. Sehen Sie einfach zu, so schnell wie möglich in ein Fachgeschäft zu kommen!

... wenn man keine Ahnung hat, was einem überhaupt steht, gefällt, vorschwebt, ... ?

Genau aus diesem Grund gibt es ja fachkundige Beratung! Und genau aus diesem Grund sollten Sie Ihr Kleid auch in einem Fachgeschäft kaufen. Es ist ja völlig klar, dass jemand, der noch nie geheiratet hat, auch noch nie ein Brautkleid trug und sich vielleicht ein wenig unschlüssig ist, was überhaupt zu ihm passt. Wenn Sie also wirklich gar keine Idee haben, dann könnte der Entwurf Ihrer Feier ein erstes Indiz sein: ganz romantisch im Schloss? Eher modern in einer trendigen Location? Ausgefallen? Familiär? Der Stil der Feier kann richtungsweisend für den Stil des Brautkleids sein. Alles andere, nämlich welcher Schnitt, welche Silhouette, welche Details perfekt zu Ihnen passen, das sehen die Profis in der Brautboutique meist auf den ersten Blick. Und Sie selbst werden es wissen, wenn Sie das erste und vor allem "IHR" Kleid tragen!

... wenn man schon ein Brautkleid gekauft hat, sich anschließend aber noch in ein anderes verliebt?

Das wäre sicherlich ein unglücklicher Fall. Denn gekauft heißt beim Brautkleid gekauft. Sie werden es nicht einfach so wieder zurückgeben oder umtauschen können. Meist wird eine Robe explizit für eine Braut bestellt, weshalb Sie in den meisten Brautmodenhäusern ja auch einen Kaufvertrag unterzeichnen müssen. Dann vielleicht noch die vorgenommenenÄnderungen - für das Geschäft ist ein solches Kleid eben nicht mehr zu gebrauchen. Einzige Lösung - sofern Sie sich die leistenkönnen: Sie kaufen sich ein zweites Kleid ...


Die Preisfrage

Jede Frau träumt davon, ein allerschönstes Brautkleid an ihrem Hochzeitstag zu tragen. "Ihre" Robe. Ein Kleid, das wie für sie entworfen und gemacht scheint. Man sollte sich mit diesem Design ihren Traum erfüllen.Und dennoch wird vielleicht nicht für jede Braut alles möglich sein. Denn ein Brautkleid ist auch eine Kostenfrage. Wo die Schmerzgrenze liegt, muss jeder selbst entscheiden. Wir empfehlen freilich, nicht ausgerechnet hier zu sparen. Denn einem Brautkleid wohnt ganz besonders jener Zauber inne, der einen Hochzeitstag prägt. Dass es etwas Leckeres zu essen gibt, dass Musik spielt, getanzt und gefeiert wird, weiß und erwartet jeder Hochzeitsgast. Doch dieses Kleid ist stets die eigentlicheÜberraschung. Die Frage, wie die Braut aussehen wird, was sie trägt, für welchen Look und welches Styling sie sich entscheidet,ist die, die am brenneneisten inte ressiert und wenn sie beantwortet und das Geheimnis gelüftet ist- auch mit den meisten Aaahs und Ooohs begleitet wird. Trotzdem macht es aber keinen Sinn, wenn sich ein junges Paar mit der Finanzierung des Traumkleides völlig übernimmt. Diese Tipps helfen bei der Kostenfrage:

  • • Überlegen Sie schon vor dem Gang ins Fachgeschäft, was Ihr Brautkleid kosten darf und legen Sie eine Obergrenze fest
  • Teilen Sie das Budget Ihrer Fachberaterin in der Boutique mit, damit sie gezielt die Designs präsentieren kann, die in Ihrem Limitliegen. So vermeiden Sie es, sich vielleicht in ein Kleid zu verlieben, das Sie sich dann doch nicht leisten können. Das hätteschließlich nichts als Frust zur Folge.
  • • Bedenken Sie, dass es sich bei einem Brautkleid um ein kostbares Kleidungsstück handelt. Selbst ein "günstigeres" hat also seinen Preis. Legen Sie die Preislatte deshalb auch nicht zu niedrig. Mit durchschnittlich 800,- Euro müssen Sie auch dann rechnen, wenn Sie nicht so viel Geld ausgeben können.
  • • Betten Sie die voraussichtlichen Kosten für Ihr Brautkleid in die Budgetplanung für Ihre gesamte Hochzeit ein, damit Sie sehen können, wie sich die Finanzen verhalten und wo Sie vielleicht noch Spielraum haben. Um Ihnen die Übersicht zu erleichtern, habenwir auf unserer Website einen interaktiven Budgetplaner zur Verfügung gestellt, mit dem es ganz leicht ist, alle Kosten kontinuierlich im Blick zu behalten. Sie können dieses Planungstool kostenfrei nutzen auf: www.hochzeit-magazin.net
  • • Natürlich haben Qualität und Design ihren Preis. Ein hochwertiges Designerkleid kostet also mehr, unterscheidet sich aber auch in den genannten Punkten von einem Kollektionskleid. Überlegen Sie also gut, was Ihnen der Look für Ihren schönsten Tag Wert ist. 

 

Änderungskosten

Sie fallen praktisch grundsätzlich an- also immer im Budget als Zusatzpunkt mit einplanen. ln den allerseltensten Fällenmag es einmal sein, dass ein Brautkleid so passt, aber das ist die wirklich mehr als unwahrscheinlich Ausnahme. Änderungen gehören also dazu -aus diesen Gründen:

  1. 1. Sie wollen doch, dass dieses Kleid wie angegossen passt? Das kann es aber nur, wenn es eben "angepasst" wird. ln den seltensten Fällen hat man eine durchschnittliche Standardgröße- irgendwo zeigt jeder Frauenkörper Abweichungen ...
  2. 2. Die Länge muss stimmen. Und zwar exakt. Zumindest in diesem Punkt ist eine Änderung unvermeidbar, weil der Saum auf die individuelle Körpergröße gekürzt werden muss.
  3. 3. Das Gefühl, dass Sie "IHR" Brautkleid tragen, ist dann nicht mehr nur ein Gefühl, sondern es ist tatsächlich so: verändert undangepasst auf Ihre Bedürfnisse!

DAS SOLLTEN SIE BEl ÄNDERUNGEN BEACHTEN :

  1. 1. Besprechen Sie am besten gleich beim Brautkleidkauf, welche Änderungen vonnöten sind und vereinbaren einen Termin
  2. 2. Je aufwändiger, desto kostspieliger ist eine Änderung demnach auch. Insbesondere bei reich verzierten Kleidern, wo beispielsweise die Perlstickereimotive über die Nähte hinweg wieder stimmen müssen, kann der Aufwand ein ganz gehöriger sein!

 

Mehr Einkaufstipps:

Aus Liebe zum Kleid- und zur Braut!
Kleiner Shopping-Guide für Braut und Begleiter

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Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Magazin HOCHZEIT - www.hochzeit-magazin.net 

 
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