Kleine Geschichte des „Traums in Weiß“

Liebe Bräute,

macht mal kurz die Augen zu und stellt euch ein Brautkleid vor. Welche Farbe hat es? Klar: weiß. Keine Überraschung eigentlich.

Hätte man dieselbe Frage jedoch euren Ur-Urgroßmüttern gestellt, wäre die Antwort mitnichten so eindeutig ausgefallen! Denn weiß sind (die allermeisten) Brautkleider, historisch betrachtet, noch gar nicht so lange: Bis in die 1920er-Jahre hinein heirateten Normalsterbliche üblicherweise in dem schönsten Kleid, das ihr Kleiderschrank hergab, und das war meistens schwarz oder aber ein regional übliches Trachtenkleid. Das hatte natürlich ganz pragmatische Gründe: Die wenigsten Familien konnten sich ein Kleid für nur einen Tag leisten. Und obendrein war es, bevor chemische Reinigungen erfunden wurden, eine echte Herausforderung, ein weißes Kleid wieder sauber zu kriegen.

Nichtsdestotrotz ist die Farbe Weiß schon seit Alters her mit Jungfräulichkeit und Unschuld assoziiert, weshalb Bräute auch in früheren Jahrhunderten weiße Schleier zu ihrem Festtagskleid trugen.

Die Mode weißer Hochzeitskleider wurde, so liest man, im 17. Jahrhundert von Maria de‘ Medici begründet, die bei ihrer Vermählung mit Heinrich IV. ein eierschalenfarbenes Seidenkleid trug – übrigens für die Nachwelt festgehalten in einem Meisterwerk von Peter Paul Rubens. Seither setzte sich dieser Trend in den Kreisen des Hochadels durch, bis er dann im 20. Jahrhundert dank Industrialisierung auch in den mittleren und unteren Gesellschaftsschichten ankam.

Wir bei Cecile lassen euren Traum in Weiß Wirklichkeit werden: Macht einen Termin in unseren Stores in Kerpen, Köln oder München und lasst euch von uns beraten und inspirieren. Wir geben euch Tipps für das richtige Weiß und den richtigen Schnitt, um eure Schönheit optimal in Szene zu setzen.

Mein Cecile-Team und ich freuen uns auf euch!

Eure Maritta